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Immobilien Sader

Immobilien Sader GmbH
Brixen 2014

Das Projekt Immobilien Sader – ein Gemeinschaftswerk des Architekten Būros Asaggio und des Künstlers Hartwig Thaler – zeichnet sich durch ein fruchtbares Wechselspiel von Funktionalität und Ornamentik, Arbeitsplatz und Wohnstätte, Offenheit und Diskretion, Realität und Phantasie aus und verteilt sich, gleichermaßen Geist und Sinne anregend, über drei Stockwerke, die sowohl einen Loungeempfang und ein Verkaufsbüro im Erdgeschoß, als auch eine Küche und Ruheraum im Untergeschoß sowie einen
Verwaltungs- und Sitzungsraum im Obergeschoß umfassen. Die drei Stockwerke werden durch eine einläufige Treppe verbunden, die zunächst aus Schwarzstahl, dann aus Glas besteht, um in einer feinsinnigen Weise die Verschränktheit von Identität und Differenz zu reflektieren.
Durch den subtilen Einsatz hochwertiger Materialien und die durchdachte Verwendung von Lichtquellen wird in den Büroräumen bewusst eine Atmosphäre des Wohnens geschaffen, die sowohl ein Gefühl der Geborgenheit und der Sicherheit als auch die Impulsivität und Produktivität des Lebens vermittelt.
Die unterschiedlichen sinnlichen Qualitäten der Baustoffe – wie Holz, Edelstahl, Textilien und Glas an Boden, Wand und Decke – spiegeln zum einen die Reichhaltigkeit der Natur wider und regen zum anderen durch eine ornamentale Komposition mit pflanzlichen, tierischen und astronomischen Motiven an den Trennwände aus Glas und Edelstahl an, das facettenreichen Verhältnis des Menschen im Kosmos neu auszuloten. Die figurative Ausgestaltung der Details findet im Materialhaften der Großflächen ein vielfältig verspieltes Echo, indem etwa die Textur des Teppichs auf die haptische Dimension des Putzes antwortet.

Text Künstler:

Hartwig Thalers Trennwände aus Glas und Edelstahl schaffen durch ihre positive, Natur bezogene Bildwelt eine erholsame und zugleich anregende Atmosphäre. 34 Einzelmotive sind in höchster Material- und Ausführungsqualität zu einem Teppich aus Pflanzen, Tieren, Menschen und Sonnen verwoben. In klaren, frischen Rhythmen breitet sich das ornamentale Figurengeflecht aus. Bewohner und Besucher sind umgeben von einer Leben und Licht atmenden, schützenden Haut, sind aufgenommen in ein einzigartiges, neues Raumgefühls, das die Phantasie anregt, das Träume und Hoffnungen weckt.


„Vielleicht ist das die Kunst, uns und die Welt um uns trotz Allem als einen großartigen, blühenden Garten zu sehen“.
Hartwig Thaler

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